F Ende der Geschichte 2016Seit Beginn des Schuljahres sind die beiden Französischkurse der J1 (Keßler, Bauer) und die Klasse 9 c (Geschichte: Frau Kokot) an einem spannenden Kooperationsprojekt mit der Universität Heidelberg beteiligt.

Betreut von 2 Doktoranden des historischen Semiars und des Romanischen Seminars der Universität Heidelberg und von Frau Prof. Dr. Große (Rom. Sem.) untersuchen die Schüler/innen Feldpost und Tagebucheinträge von Soldaten aus dem 1. Weltkrieg. Beteiligt sind außerdem noch 2 bilinguale Klassen des Bunsen-Gymnasiums in Heidelberg. Die Schüler/innen arbeiten nicht nur im Unterricht zu diesem Thema, sondern sie haben sich bereits in der Universität Heidelberg getroffen, um gemeinsam zu den Dokumenten zu arbeiten und das Archiv kennenzulernen. Die Schüler/innen wurden mit der Arbeit an diesen Dokumenten vertraut gemacht, haben v.a. eine Transkription vorgenommen.

Das Projekt wird finanziert von der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart, die damit jungen Menschen den Zugang zu geisteswissenschaftlicher Forschung zu ermöglichen. Schülerinnen des OHGW waren bereits in Stuttgart und haben Vertreter/innen anderer Denkwerk-Projekte aus ganz Deutschland getroffen. Als Abschluss des Projektes fahren alle gemeinsam nach Strasbourg ins Archiv und stellen außerdem im Rahmen der französischen Woche in Heidelberg das Projekt vor.

Pauline Bendel, Julienne Götz und Annalena Rotsch haben folgenden Artikel über den Besuch bei der Robert-Bosch-Stiftung geschrieben.

Das „Ende der Geschichte“: 8. und letzte Denkwerk-Symposium der Robert Bosch Stiftung 04./05.03.2016 in Stuttgart

Am Freitagmorgen, den 04.03.2016, machten wir uns auf den Weg nach Stuttgart, um dort an dem 8. und letzten Denkwerk-Symposium teilzunehmen und unser Denkwerk-Projekt „Sprachliche Heterogenität (Französisch): Ego-Dokumente im Ersten Weltkrieg“ zu vertreten. Pünktlich kam unsere Gruppe, bestehend aus 3 Schülerinnen, unserer begleitenden Lehrerin Frau Keßler und Lena Sowada, einer Doktorandin des Romanischen Seminars in Heidelberg, am beeindruckenden Gelände der Robert-Bosch-Stiftung an, wo zuerst ein Mittagsimbiss angeboten wurde. Kurz darauf begann die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch den Geschäftsführer der Robert-Bosch-Stiftung Herrn Professor Doktor Joachim Rogall, der zum Ende des Denkwerks-Projektes nach 10-jähriger Laufzeit Bilanz zog. Darauf folgten Vorträge von Vertretern/Vertreterinnen der Universitäten und der Schulen, in denen verschiedene Projekte vorgestellt wurden, sodass man einen guten Überblick über die Vielfalt und Diversität der verschiedenen, geförderten Projekte erhalten konnte. In den Pausen zwischen den Vorträgen hatte man die Möglichkeit, sich verschiedene Poster unterschiedlicher Projekte anzuschauen und dann schließlich für seinen Favoriten abzustimmen. Am späten Nachmittag leitete uns das Rahmenprogramm mit einer exklusiven Führung durch das Landesmuseum Württemberg. Ein anschließendes Abendessen im Brauhaus Schönbruch, bei dem ein reger Austausch mit den anderen Denkwerkern herrschte, rundete den Abend ab.

Nach einer Übernachtung im Europe Congress Hotel begann der nächste Morgen mit einer „Fishbowl-Diskussion“: jeder war dazu aufgefordert zu überlegen, was von „Denkwerk“ bleiben kann, wenn die finanzielle Unterstützung der Robert Bosch Stiftung wegfällt. Die in der Diskussion angeregten Ideen sollten dann in verschieden Workshops weiter ausgearbeitet werden, und gegen Mittag im Plenum präsentiert werden. Des Weiteren wurde auch noch der Preis für das beste Poster verliehen. Nach dem anschließenden Abschiedsimbiss machten wir uns mit vielen neuen Ideen zur Umsetzung unseres eigenen Projektes, wieder auf den Weg zurück nach Heidelberg.

F Ende der Geschichte 2016

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