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Das Stage-Festival war ein voller Erfolg! Mehr als 300 Schüler, Lehrer und Ehemalige waren anwesend, um den Auftritt der Bands "Jazzles", "Apple on the Bass" und "Dequartier" zu genießen. Das Organisationsteam ist überwältigt vom Erfolg und hofft auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.

Lesen Sie hier den Beitrag, den Ada Schmiedeberg (10c) verfasste und der in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 26.11.2019 sowie in der Wieslocher Woche vom 28.11.2019 veröffentlicht wurde.

Wie bereits im vergangenen Jahr war am 11.11.2019 eine Delegation aus Wiesloch zu Gast in der französischen Partnerstadt Fontenay-aux-Roses, um an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 101 Jahren zu erinnern. Johanna Philipp und Marlene Hadek aus dem Französisch-Neigungskurs der J2, die von ihrer Lehrerin Iris Graf begleitet wurden, hielten im Rahmen der Feierstunde eine Rede in französischer Sprache, in der sie angesichts der Erinnerung an vergangene Kriegsgräuel zu einem freundschaftlichen und respektvollen Umgang der beiden Nachbarländer aufriefen. Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann sowie der Vorsitzende des "Freundeskreises der Wieslocher Städtepartnerschaften", Klaus Rothenhöfer, waren ebenfalls mitgekommen.

Hier können Sie die Rede von Johanna und Marlene im originalen Wortlaut lesen.

Hier geht es zu den Berichten der Rhein-Neckar-Zeitung vom 29.11.2019 sowie der Wieslocher Woche vom 05.12.2019.

Foto: Emmanuel Infanti (www.eiphotographies.com)

 

 

Silbermedaille für Deutschland bei der World Robot Olympiad

Wieslocher Schülerteam erringt einen sensationellen zweiten Platz beim Weltfinale in Ungarn

Surrend fährt der flinke Lego-Mindstorms Roboter mit hoher Geschwindigkeit über den drei Quadratmeter großen Parcours, verlegt Glasfaserkabel und baut die dazugehörigen Router ein. Kurz darauf wird er angehalten. Paul Ehrhard, Jacob Schäfer und Niklas Waibel reißen die Arme hoch und brechen in Jubelschreie aus, denn ihr Roboter hat gerade alle Aufgaben erfolgreich gelöst und die Jungs somit weit vorne an der Weltspitze unter den Roboter-Konstrukteuren positioniert. Die drei Schüler – Niklas und Paul besuchen das Wieslocher Ottheinrich-Gymnasium, Jacob das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal – sind das Wieslocher Robotik-Team „Cassapeia“ und nahmen am internationalen Wettbewerb World Robot Olympiad (WRO) teil.

Nach Wettkämpfen auf Regional- und Bundesebene weilten sie nun vom 8. bis 10. November beim Weltfinale im ungarischen Györ. Dort trafen sie auf über 400 Mannschaften aus 73 Ländern. Gemeinsam mit zehn anderen Teams bestehend aus Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-19 Jahren bildeten sie dort die deutsche Delegation, die in fast allen angebotenen Wertungskategorien vertreten war.

Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Smart Cities“-- Intelligente Städte. Die Teams der „Regular Category“, Altersklasse Senior, bekamen dabei den Auftrag, sich dem Ausbau der erforderlichen Netzwerk- und Kommunikationsinfrastruktur zu widmen. In mehreren Monaten Vorbereitungszeit galt es, einen Roboter zu bauen und zu programmieren, der die IT-Infrastruktur einer Stadt modernisiert. Diese wurde hierbei auf einem Spielfeld durch gedruckte Linien (Straßen) und farbige Lego-Mauern (Häuser) simuliert. Router und Glasfaserkabel – ebenfalls aus Lego – sollten nun nach einem zufällig vorgegebenen Muster vom Roboter möglichst schnell in die farbigen Häuser eingesetzt werden und somit einzelne Stadtteile miteinander verbinden.

In dieser Kategorie trat auch „Cassapeia“ an und traf auf ein starkes Teilnehmerfeld von insgesamt 85 Teams, das gewöhnlich von ambitionierten Mannschaften aus Asien dominiert wird. Doch Vorbereitung ist nur die halbe Miete, denn dieses Jahr zählte mehr denn je die Leistung beim Wettbewerb vor Ort: Nicht nur, dass der Roboter am ersten Wettbewerbstag aus Einzelteilen und unter Zeitdruck erneut gebaut werden musste. Es gab auch täglich eine zusätzliche Überraschungsaufgabe, die spontane Änderungen im Programm oder bei der Konstruktion des Roboters erforderte. Und genau hier schlug die Stunde der Wieslocher: „Letztes Jahr waren wir noch an der Überraschungsaufgabe gescheitert. Dieses Jahr haben wir die Programmierung weiter optimiert und noch flexibler gemacht. So waren wir am zweiten Wertungstag die Ersten, denen die Second Day Challenge, quasi eine komplett neue Aufgabenstellung, gelang“, so Paul und Jacob, die bereits beim letzten Weltfinale in Thailand den 15. Platz belegten. Entsprechend groß war die Freude, sich dieses Jahr nochmals verbessern zu können. Dabei war das kein Selbstläufer, wie Niklas, der Jüngste im Team, verrät: „Die Gegner waren sehr stark. Nach dem siebten Rang am ersten Wertungstag hätte ich nicht gedacht, dass wir noch so weit vorrücken können. Wir sind sehr stolz, dass wir den Sprung auf das Siegertreppchen geschafft haben.“

Mit ihrem zweiten Platz haben die Jungs von „Cassapeia“ die erste Medaille für ein deutsches Team in der Regular Category geholt, und das, obwohl der Wettbewerb bereits seit 2004 besteht. Darauf ist auch der Teamcoach Tim Waibel stolz, für den noch viel mehr hinter der World Robot Olympiad steckt: „Mich fasziniert immer wieder, wie offen die Teams aus aller Welt miteinander umgehen und trotz Wettbewerbsgedanken miteinander Spaß haben. Hier wird der olympische Gedanke wirklich gelebt!“

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der Kindern und Jugendlichen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtern und sie für einen Ingenieur- oder IT-Beruf motivieren soll. Die WRO-Wettbewerbe kombinieren den Nervenkitzel eines Sportevents mit einer schulischen Herausforderung, einen LEGO® MINDSTORMS Roboter zu bauen, zu designen und zu programmieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten in 2er- oder 3er- Teams gemeinsam mit einem Coach an jährlich neuen Aufgaben. Ein Team tritt in einer der drei Wettbewerbskategorien Regular-, Open- oder Football Category an. Die Kategorien Regular und Open unterteilen sich zusätzlich in die Altersklassen Elementary, Junior und Senior.

Im nächsten Jahr ist Kanada das Gastgeberland des Weltfinales der World Robot Olympiad.

 

Auf Einladung von Herrn Berger sprach Prof. Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen vor den Chemiekursen sowie dem fünfstündigen Geographiekurs der J1 über das Problem des Plastikmülls. Hier geht es zu den ausführlichen Berichten der Wieslocher Woche sowie der Rhein-Neckar-Zeitung.

Seit Ende September läuft die Ganztagesbetreuung. Damit nach dem Erledigen der Hausaufgaben die Bewegung nicht zu kurz kommt, wurden nun neue Spiele und Bewegungsgeräte angeschafft, so z.B. ein Ripstick, zwei Skateboards, mehrere Fußbälle oder das aus Finnland stammende Geschicklichkeitsspiel Mölkky. „Die Materialien sind sofort zum Einsatz gekommen“, so Nikolai Barabas, der die Nachmittagsbetreuung organisiert. „Das gesamte Ganztagesteam freut sich sehr darüber.“

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