Taizefahrt 2019Wie immer kurz vor den Sommerferien fand vom 12. bis zum 21. Juli die alljährliche und traditionelle Taizé-Fahrradtour statt. Mit seiner charmanten Art gelang es Herrn Sauer wieder, neben einer weiblichen Begleitperson, Charlotte von Flotow, auch die Rekordanzahl von 13 Schülern mit ins Boot oder besser gesagt auf die Sättel zu holen. Bunt gemischt starteten neben den „alten Hasen“ auch neue Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 9, 10 und J1 ins Rennen nach Burgund. Trotz zügigen Tempos lernte man sich dann doch schnell kennen und teilte neben Windschatten und Verpflegung auch die zeitweise notwendige Sonnencreme.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen war gleich am ersten Tag der Badesee der Campingkirche in Stollhofen eine durchaus ersehnte und vor allem verdiente Abkühlung. Daneben gab es hier aber auch noch leckeres Gegrilltes und das sogenannte „Sandmännchen“, das vor Ort angebotene Abendprogramm für die ganz kleinen Gäste. Am Tag darauf ging es für die anscheinend doch Junggebliebenen weiter in Richtung Breisach, von wo aus es am dritten Tag nur noch ein Katzensprung über den Rhein nach Frankreich war. Dort führten schöne Radwege und weniger schöne, wenn auch mehr als ausreichende Unterkünfte die Reisenden bei ebenfalls schönem Wetter bis weit in die Bourgogne. Lediglich eine letzte Steigung musste noch erklommen werden und man war in Ameugny, dem Nachbarörtchen von Taizé. Nach 450 Radkilometern war man also so gut wie da und konnte entspannt und stolz die letzten paar Meter ins Ziel rollen.

In der Communauté angekommen, eröffnete sich eine völlig neue Lebensweise. Zusammen mit ca. 2000 weiteren Besuchern stand man pünktlich zum Morgengottesdienst um 8:15 Uhr auf, holte sich dann das doch sehr schmackhafte Frühstück, bestehend aus einem Brötchen, Butter und Schokolade, und lauschte danach den Worten eines der Ordensbrüder über eine Bibelstelle. Daraufhin teilte man sich in kleinere internationale Gruppen auf, um sich untereinander noch einmal über Kulturunterschiede hinweg austauschen zu können. Selbiges wiederholte sich nach Mittagsgebet und -essen noch einmal, und abends fand ein weiteres Mal ein Gottesdienst statt, dessen Gesänge auch bis tief in die Nacht nicht verstummten. Allerdings konnte man den Abend auch mit anderer Musik im Kreise von Jugendlichen aus aller Welt ausklingen lassen. Hierfür gibt es in Taizé eigens einen Bereich, der sich „Ojak“ nennt. So vergingen die durchgetakteten Tage relativ schnell und nach einem Fahrradausflug nach Cluny mussten die Räder auch schon wieder im Busanhänger verstaut werden, um die Heimreise anzutreten.

Taizefahrt 2019

Foto: Dreizehn Schülerinnen und Schüler des Ottheinrich-Gymnasiums begaben sich mit dem Fahrrad nach Taizé. Begleitet wurden sie von ihren Lehrern Bernhard Sauer und Charlotte von Flotow.

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