• Zeitzeugengespräch mit Rainer Eppelmann am Ottheinrich-Gymnasium

Die Schulgemeinschaft des Ottheinrich-Gymnasiums hat am 08.10.2019 mit dem Theologen Rainer Eppelmann eines der prominentesten Gesichter der Bürgerrechtsbewegung in der DDR an Ihrer Schule begrüßen dürfen. Der Geschichtsleistungskurs von Tobias Sicks hat die Gelegenheit, dem Bürgerrechtler 30 Jahre nach Fall der Berliner Mauer Fragen zu stellen, rege genutzt. So antwortete Herr Eppelmann beispielsweise auf „seine Lieblingsfrage“, wo er beim Fall der Berliner Mauer war, darauf, dass er über die Ereignisse erst von einem Kollegen im Anschluss an eine Veranstaltung informiert wurde, Schabowski habe er „nicht live gehört.“ Der Zeitzeuge stellte aber auch immer wieder Bezüge zu gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen her und mahnte die zahlreich erschienen Zuhörerinnen und Zuhörer, „die Demokratie als nichts Selbstverständliches“ zu begreifen. Er räumte auch ein, beim Kampf gegen die Diktatur und für „eine andere DDR“ Angst gehabt zu haben, erläuterte aber, dass ein Zitat von Václav Havel ihn immer ermutigt hat:

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Dieses Zitat gab er auch den Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen des Ottheinrich-Gymnasiums mit auf den Weg und animierte sie, für das einzustehen, was in ihren Augen Sinn ergibt, eben weil es sie hoffen lässt.

Hier geht es zum RNZ-Beitrag über den Besuch Rainer Eppelmanns in Wiesloch.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Helmut Pfeifer (RNZ)

 

 

 

Copyright © Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch, Gymnasiumstr. 1-3, 69168 Wiesloch
Joomla templates by a4joomla (countryside3r-free) | Opensource CMS Joomla